Glossar
Glasversiegelung
Glasversiegelung, teils auch Flüssigglas genannt, bringt eine hauchdünne Schicht aus Siliziumdioxid auf die Scheiben auf, die Wasser stark abperlen lässt. Der entstehende Lotuseffekt verbessert die Sicht bei Regen und erschwert Schmutz und Eis das Anhaften.
- Begriff
- Glasversiegelung
- Stand
- 14. September 2026
Was dahinter steckt
Die Beschichtung ist etwa 100 Nanometer dünn und bildet beim Aushärten ein dichtes Netzwerk aus Silizium- und Sauerstoffatomen auf der Glasoberfläche. Dadurch perlt Wasser ab, statt sich als Film zu verteilen, was bei Fahrt im Regen die Sicht spürbar verbessert.
Die Standzeit hängt stark von der Produktqualität ab: Einfache Produkte für den Eigengebrauch halten häufig nur rund ein Jahr, professionell aufgetragene Versiegelungen können unter guten Bedingungen bis zu drei, in Einzelfällen bis zu fünf Jahre wirken.
Siehe auch
Quellen und Methodik
Quellen und Lizenzen
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Stand dieser Angaben: 14. September 2026.